LEXIKON DER äGYPTOLOGIEGEOLOGIE - MAGMATIT | | Bildbeispiel |
| | Datensatz | | | | | Der Name Basalt kam aus der Landschaft Basan in Ostpalästina, daraus entstanden Basaites und Basaltes. Basalte sind Ergußgesteine. Der Chemismus und Mineralbestand der Basalte ist stark durch ihre Entstehung geprägt. So unterscheiden sich Basalte der ozeanischen Rücken von denen, die entlang der Subducktionszonen (Randzonen der driftenden Kontinentalplatten) zu finden sind. Basalte werden in folgende Klassen eingeteilt: Plagioklas (90 - 100% aller Feldspäte), Alkalifeldspat (0 - 10% aller Feldspäte), Quarz (0 - 5% des Quarz-Feldspat-Volumens), Quarzbasalt (5-20% Quarzgehalt), ohne Quarz mit 0 - 10% Foiden (meist Nephelin) ergibt sich Foid-führender Basalt. Fein polierter Basalt kam z.B. als Fußbodenplatten in den heute zerstörten Totentempeln der Cheops- und Userkaf-Pyramide zum Einsatz. | | | | Bildquelle | © W. Maresch, O. Medenbach, H.-D. Trochin, Gesteine, S.107 |
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| | Datensatz | | | | | Granite sind klein- bis überwiegend mittel- und großkörnige, massige Gesteine. Sie sind makroskopisch weiß, hellgrau, rosa, gelblich und zuweilen grünlich. Granitische Gesteine zählen zu den verbreitetsten magmatischen Gesteinen der oberen Erdkruste. In ägypten wurde der sog. Rosengranit verwendet. Bei diesem Granit, abgebaut zwischen Asuan (ca. 750km südlich von Kairo gelegen) und dem 1. Katarakt (Stromschnelle) überwiegt rötlicher Feldspat neben weißen und schwarzen Einsprenkelungen von Plagioklas und Biotit. Rosengranit wurde für die Verblendung von Pyramiden (Chephren, Mykerinos beide in Gizeh), für Statuen (Kolosallkopf des Userkaf) oder Gefäße verwendet. | | | | Bildquelle | © W. Maresch, O. Medenbach, H.-D. Trochin, Gesteine, S.43 |
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| letztes Update: 05. Februar 2012 |
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