LEXIKON DER äGYPTOLOGIE

äGYPTISCHE ASTRONOMIE - MOND

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Der Mond ist der natürliche Satellit (Trabant) der Erde. Der Abstand des Mondes von der Erde schwankt zwischen 356410 km und 406740 km (Mittel: 384400 km). Sein Äquator besitzt einen Durchmesser von 3476 km. Die synodische Umlaufzeit (von Neumond zu Neumond) beträgt 29 d 12 h 44 m. Der Mond umkreist die Erde in gebundener Rotation, d.h. er wendet ihr stets die gleiche Seite zu. Auffällig sind heute, wie im alten Ägypten, die unterschiedlichen Mondphasen. Je nach Stellung Mond-Erde-Sonne erscheint der Mond als Sichel (zu- und abnehmender Mond), als Scheibe (Vollmond) oder er ist dunkel (Neumond). In den Pyramidentexten wird der Mond als himmlischer Fährmann über den cha-Kanal (>>Milchstraße<<) bezeichnet und konnte verschiedene Gestalten annehmen: Rückwärtsblicker (zunehmender Mond), Vorwärtsblicker (abnehmender Mond), Thot-Mond (Gott Thot), das "heile Horusauge" und als Vollmond "Zuntju".
Bildquelle© Schüler-Duden, "Die Astronomie", S.241
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