LEXIKON DER äGYPTOLOGIEäGYPTISCHE ARCHITEKTUR - SäULE | | Bildbeispiel |
| | Datensatz | | | | | Ein gebundenes Papyrusbündel diente hier als Vorlage für diese Säulenform. Deutlich sind die Stengel und die geschlossenen Blütenköpfe zu erkennen. Diese Säule hat in der riesigen Tempelanlage von Karnak ihren Standort. | | | | Bildquelle | © D. Arnold, Lexicon der ägypt. Baukunst, Taf.40c |
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 | | Bildbeispiel |
| | Datensatz | | | | | Säulen beginnen mit einer Basis (Säulenbasis), gehen dann über in den Schaft (Säulenschaft) und besitzen an ihrem oberen Ende ein >>Kapitell<< (Säulenkapitell). Auf dem Kapitell ruht ein >>Abakus<<, ein Widerlager für Architrave (>>Architrav<<). In der altägyptischen Architektur gab es hölzerne und steinerne Säulen gleichermaßen. Sie wurden bunt bemahlt und stellten überwiegend Pflanzen dar. So gab es die >>Palmblättersäule<<, >>Papyrusbündelsäule<<, >>Lotusbündelsäule<< oder die sog. Kompositsäule (>>Kompositkapitell<<), eine Kombination verschiedener Pflanzen. Neben pflanzlichen Vorbildern für die Säulengestaltung, wählte man auch Dinge aus dem Alltag, so z.B. Zeltstangen. Es entstand die sog. >>Zeltstangensäule<<. | | | | Bildquelle | © D. Arnold, Lexicon der ägypt. Baukunst, S.28 |
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| letztes Update: 22. Mai 2012 |
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