rampen wurden die für den Maschinentransport geeigneten Stufenrampen als innere Rampen fortgesetzt
(Tafel 4). Man musste natürlich darauf achten, dass durch diese inneren Rampen die Ausbauten im Innern der Pyramide nicht tangiert wurden. Der Ausbau der inneren Einrichtungen der Pyramide erfolgte sozusagen im Tagebau und wurde mit dem Wachsen der Pyramide kontinuierlich vorgenommen. Vermutlich wurden die inneren Bauten durch eine speziell zu diesem Zweck erstellte Treidlerrampe bedient. Dass die inneren Bauten, wie L. Borchardt vorschlägt erst später, also im Stollenbau vorgenommen wurden, erscheint vom Aufwand und von den technischen Möglichkeiten her, sehr zweifelhaft. Wie diese gewaltigen Gewichte von über 40 Tonnen der Deckenplatten über der Königskammer da hinauf gebracht worden sind, bleibt nach wie vor ein Rätsel. Bestimmt bieten die Winkelhebel auch hierzu keine Lösung, denn sie würden unter diesen Lasten zusammenbrechen, so massiv sie auch gebaut wären. Mit den stationären Winkelhebeln und den erforderlichen ca. 10 Meter breiten Stufenrampen
(Tafel 5) konnte nur bis auf eine begrenzte Höhe gebaut werden. Diese Begrenzung dürfte etwa bei 90 Metern liegen und das trifft sich gut, denn nach der Steinlagen-Tabelle von Goyon weist die 118. Schicht eine Höhe von 90.5 cm auf, eine Höhe welche weiter oben nicht mehr annähernd erreicht wurde. Die Ausnahme bildet der 112 cm hohe Block auf der 201. Schicht, auf dem jetzigen Pyramidenstumpf. Könnte dieser Block nicht das "Trainingsobjekt" für das wertvolle Pyramidion gewesen sein? Die 90,5 cm hohe Steinschicht auf