Die Lösung
Tatsächlich stammt die Inschrift von dem Begründer der deutschen Ägyptologie Carl Richard Lepsius. In "Briefe aus Aegypten und Aethiopien und der Halbinsel des Sinai, Otto Zeller Verlag, S. 31", entstanden in der Zeit 1882 - 1845. So schreibt er am 17. Januar 1843:
"Die zum Bilde der Geburtstagsfeier componierte Inschrift ist nun zur steinernen
Gedächtnistafel, nach Art der alten Stelen und Prosthnemata (sinngemäß: Toast erheben), geworden. Hier ist sie:"
Merkwürdigerweise ist die abgedruckte Inschrift jedoch seitenverkehrt zur steinernen Inschrift dargestellt, d.h. die hier abgebildete Inschrift beginnt links oben.
Die
Übersetzung (komplett)
1. Kolumne:
"So sprechen die Diener des Königs, des Name Sonne und Fels Preußens ist, Lepsius der Schreiber, Erbkan ..."
2. Kolumne:
"... der Architekt, die Brüder Weidenbach die Maler, Frey der Maler, Franke der Former ..."
3. Kolumne:
"... Bonomi der Bildhauer, Wild der Architekt: Heil dem Adler, Schirmer des Kreuzes, dem Könige Sonne und Fels Preußens ..."
4. Kolumne:
"... dem Sohne der Sonne, die das Vaterland befreite, Friedrich Wilhelm dem Vierten, dem Philopator (grie. "den Vater liebend"), ..."
5. Kolumne:
"... dem Landesvater, dem Huldreichen, dem Lieblinge der Weisheit und der Geschichte, dem Hüter des Rheinstromes, den Deutschland erkoren, dem Lebensspender allezeit..."
6. Kolumne:
"... Möge gewähren dem Könige und seiner Gemahlin der Königin Elisabeth, der Lebensreichen, ..."
7. Kolumne:
"... der Philometor (grie. "die Mutter liebend"), der Landesmutter, der Huldreichen, der höchste Gott ein immer frisches Leben auf Erden für lange und eine selige Wohnung im Himmel für ewig..."